Samstag, 27. August 2016

Der Nachlass von Hans-Günther Strick wird in den USA verkauft

Der Zeichner und Hitler-Gegner Hans-Günther Strick, ein Jahrzehnte langer Mitarbeiter Erich und Mathilde Ludendorffs

Dem deutschen Zeichner, Karikaturisten und Hitlergegner Hans-Günther Strick (1900-1968), der über Jahrzehnte hinweg ein enger Mitarbeiter Erich und Mathilde Ludendorffs war, wäre hier auf dem Blog eigentlich ein gründlicher Artikel zu widmen (1-3). Denn der Breslauer Hans-Günther Strick war zwischen etwa 1929 und 1968 der Karikaturist und Illustrator der Veröffentlichungen der Ludendorff-Bewegung - neben der hier auf dem Blog schon behandelten Lina Richter. Wegen seiner scharfen anti-nationalsozialistischen Karikaturen ist er 1933 von SA-Männern schwer misshandelt worden.
Abb. 1: Zeichnung von Hans-Günther Strick 
(in: "Das Wikingerschiff - Monatsschrift für unsere Deutsche Jugend", März 1936, S. 37) 
Zuarbeit für einen solchen gründlicheren Beitrag aus der Leserschaft heraus wäre sehr erwünscht. Da ein solcher Artikel aber bislang nicht hat erarbeitet werden können, soll im folgenden - wie so oft hier auf dem Blog - eine erste Zusammenstellung dessen veröffentlicht werden, was bislang schon eher sporadisch als systematisch hatte gesammelt werden können an Lebenszeugnissen. Immerhin ist inzwischen schon so viel Material zusammen gekommen, dass ein - wenn auch noch ganz bruchstückhaftes Bild - von seinem Leben gegeben werden kann. Auch mit Lebenszeugnissen, die zuvor schon in anderen Blogartikeln hier auf dem Blog veröffentlicht worden sind. Das hier gegebene Bild soll also nach und nach noch vervollständigt werden.

Abb. 1a: Gebundene Schriftenmappe aus dem Nachlass von Hans-Günther Strick (1930 bis 1939)
In verschiedenen Ebay-Angeboten des Verkäufers "gdwgladden" aus den USA im März und September 2016 werden Teile des Brief- und Buch-Nachlasses von Hans-Günther Strick zum Verkauf angeboten. Diesem Umstand ist zu entnehmen, dass sich sein Nachlass gegenwärtig in den USA befindet und sich in alle Winde zerstreuen wird. So wird im September 2016 eine gebundene Schriftenmappe von Hans-Günther Strick angeboten (Ebay), darin befinden sich viele Schriften, die vom Ludendorffs-Verlag in München in Heftform herausgegeben wurden zwischen 1930 und 1939 zu einem Band zusammen gebunden (siehe Abb. 1a und 1b).

Abb. 1b: Das Heft von Erich Ludendorff "Dirne Kriegsgeschichte" (1934) aus dem Nachlass von Hans-Günther Strick mit den Anstreichungen des letzteren und mit Zeugnissen für "Erfolge der 'Dirne'"
Den eingestellten Fotografien ist zu entnehmen, dass sich Strick mit den Inhalten dieser Hefte intensiv beschäftigte und dort viele Anstreichungen vornahm. So beschäftigte er sich etwa sehr intensiv mit der Schrift Erich Ludendorffs "Tannenberg - Zum 20. Jahrestag der Schlacht" aus dem Jahr 1934 und markierte in dort wiedergegebenen Schlachtkarten die aufmarschierten Russen mit roter Bleistiftfarbe, um den Verlauf der Schlacht besser nachvollziehen zu können. Er legte sich über eine Kartenskizze auch ein Pauspapier, um auf diesem noch mit Bleistift für ihn wichtige Einzelheiten hervorzuheben. Solche roten Anstreichungen finden sich auch in dem nächsten Heft von Erich Ludendorff "Dirne Kriegsgeschichte". In dieses Heft hat er vorne damalige Zeitungsmeldungen eingeklebt, in denen sich "Erfolge" dieser Veröffentlichung finden. Ähnliche intensive rote Anstreichungen finden sich auch in dem damaligen "Lehrplan für Lebenskunde" von Mathilde Ludendorff, den Strick auch diesem Band beibinden ließ. Der Anbieter G.D.W. Gladden in den USA, mit dem wir zwischenzeitlich schon Verbindung hatten, schreibt zu dem neuen Angebot vom September recht gut informiert:
Hans Gunther Strick (1900-1968) was for decades a close and loyal associate of Erich and Mathilde Ludendorff. He was the noted cartoonist and illustrator of the publications of the Ludendorff movement. In the early years of the movement Strick’s “sharp anti-Nazi cartoons led to his being severely beaten in 1933 by SA men. His art work, political caracturing and sharp political commentary profusely illustrated the Ludendorff writings, magazines etc.. Aside from his artwork, Strick also wrote for the movement and lectured. The extensive underlining in these Ludendorff writings and marginal notes suggest they may have been resources for study and information for his own writing and lectures in the early 1930’s.
We recently acquired large collection of pamphlets and Ludendorff literature at auction with Strick’s signature on many of the pieces. Happily we were able to acquire this collection. How this personal collection came to the United States is something of a mystery. We have previously acquired other materials from the estate as well and will, with this collection be making all that we have available at auction. The materials should be of considerable interest to students of the early years of Ludendorff movement in Germany.
Und weiter über die gebundene Schriftenmappe:
Many of these pamphlets have red pencil underscorings and highlightings with accompanying notes by Strick. We are inclined to believe that these works were studied resources Strick used for his own writings and lectures. These were studied by Strick in the days of Hitler’s rise to power. Most have Strick’s signature along the top margins of title pages or 2nd page in. 
Es folgt dann die Aufzählung der in dem Band enthaltenen Hefte:
1. General und Kardinal. Über die Politik des neuen Papstes Pius XII (Pacelli) 1917 - 1939. Zusammengefaßt und herausgegeben von Mathilde Ludendorff. Pamplet. It appears that there may have been wraps which have been removed. 64 pp..
2. Französische Fälschung meiner Denkschrift von 1912 über den drohenden Krieg. 500 Ludendorffs Volkswarte Verlag, München, 1919. 22 pp. Soft. We are uncertain if there was a cover. CONDITION: VG. Strick’s signature
3. Ist Gotterkenntinis Moglich? 1934. By Mathilde Luddendorff. 16 pp. Pamphlet VG
4. Der Trug der Astrologie, und seine Wirkung. By Mathilde Ludendorff. Pamphlet. 18 pp. Some underscoring in red. With notes in red and pencil. Stapled. Some wear to edges otherwise Good. Strick’s signature
5. Deutsche Abwehr. 1934. General Ludendorff. 48pp.. Pamphlet. Surface soiling on front cover with tap to the left margin edge. Occasional notes and markings. Strick’s signature
6. Christliche Grausamkeit An Deutschen Frauen. 1934. Pamphlet. By Mathilde Ludendorff and W. V. Cammer. 16 pp.. VG.
7. Frau Dr. M. Ludendorff Angeklagt wegen Religionsvergehens ... 1930. Pamphlet. Full page photo of Mathilde Ludendorff. Pictorial cover. 46 pp.. Soiling on cover margins otherwise in very nice condition.
8. Der göttliche Sinn der völkischen Bewegung, undated. Ludendorff. Pamphlet. 17pp.. VG. Strick’s signature
9. Das Marne-Drama. Der Fall Moltke-Hentsch. 1934. Pamphlet. “General Ludendorff.” Greenish pictorial cover. 24 pp.. Occasional underscoring. Strick’s signature
10. Ludendorff, Erich - Wie der Weltkrieg 1914 gemacht wurde. “General Ludendorff. 1934. Greenish cover. 39 pp. Small piece clipped off the upper margin on the back cover. Occasional underscoring. Strick’s signature Good.
11. Ludendorff Dirne Kriegsgeschichte Vor Dem Gericht des Weltkrieges zum Feldzuge in Südpolen Oktober 1914. Greyish wraps with map depicted on the front. 2 newspaper clippings affixed on inner front cover with notations. 38 pp.. Strick’s signature
12. Ein Trauerspiel in 3 Aufzügen und einem Zwischenspiel. 1934. Ludendorff. 9pp. Pamphlet. Heavily underscored. Strick’s signature
13. Des Volkes Schicksal in Christlichen Bildwerken. By General Ludendorff. 1934. Yellow wraps. 8 pp., with photographs. Strick’s signature
14. Ludendorff, Weihnachten im Lichte der Rasseerkenntnis by Von General Ludendorff und Frau Mathilde Ludendorff. 1933. 30 pp.. Yellow wraps. VG
15. Hinter den Kulissen des Bismarckreiches. von Ludendorff, Mathilde. 1931. 32 pp.. Strick’s signature
16. Lehrplan der Lebenskunde für Deutschvolk-Jugend. 1932. Strick’s notes on front cover. 26 pp.. Good. Strick’s signature
17. Ludendorff, GrundsaklichesTannenberg - Zu dem 20. Jahrestage der Schlacht, General Ludendorff. Greyish wraps. Map depiction on front. Map on page 30 has a transparent overlay with additional hand drawing of troop positions. Other maps have colorations around troop positions. 45 pp.. Strick’s signature
18. Ludendorff des Volkes Schicksal in christlichen Bildwerken. Geisteskrise. General Ludendorff. 1935. 12 pp. including several photographs. Strick’s signature
Schon im April 2016 wurden vom Verkäufer gebundene Jahrgänge der Wochenzeitung "Volkswarte" zum Verkauf angeboten:
We recently acquired a very large and what appears to be a nearly complete collection of this publication -- all issues of the Volkswarte from 1957 to 1960 -- which we plan on putting up for auction in the near future. Many of these are bound and in near Fine Condition.
An all diesen Hinterlassenschaften kann abgelesen werden, welche intensive Beschäftigung der wichtigste Zeichner und Karikaturist der Ludendorff-Bewegung einem Großteil des Schrifttums dieser Bewegung widmete. Wenn er die Veröffentlichungen nicht so intensiv studiert hätte, hätte er auch nicht so treffsichere Karikaturen für sie zeichnen können. In der Zeit zwischen 1929 und 1939 erschienen ja die zeitgeschichtlich bedeutendsten Karikaturen Stricks, von denen in diesem Beitrag künftig noch viel mehr als Zeitdokumente gebracht werden müssen, um davon einen Eindruck zu geben.

Abb.: "Indisches und - Deutsches Gotterleben" - Zeichnung von Hans-Günther Strick, etwa 1931

1934

Ab 1934 erschien in Lengerich in Westfalen die Kinder- und Jugendzeitschrift "Das Wikingerschiff". Für diese fertigte Hans-Günther Strick Zeichnungen an, zum Teil auch für die Titelseite. 1935 fertigte Hans-Günther Strick Zeichnungen für ein christentumskritische Geschichtsdarstellung von Ernst Seeger (1884-1937) an, der eine hohe Position im deutschen Filmwesen innehatte (für "Deutschgläubige", also jene Menschengruppe, die aus der Kirche ausgetreten waren und wenig später als "gottgläubig" bezeichnet wurden). Über seine ersten Begegnungen mit Hans Günther Strick im Frühsommer 1934 sagte sein Verleger Franz von Bebenburg zu dessen Totenfeier:
Hans Günther Strick ging damals nicht nur ein großer Ruf voraus, zumal der seiner berühmten Karikaturen gegen die NSDAP und Hitler (...), sondern wir wussten, wie hoch General Ludendorff Stricks Persönlichkeit und sein Können für den Kampf einschätzte. Groß waren Stricks Leistungen als Graphiker und Redner für unseren Freiheitskampf.
Franz von Bebenburg spricht nicht nur von der Tätigkeit für seinen Verlag, sondern:
Für andere Verlage bebilderte er Lexikas, Geschichtswerke und Kinderbücher.
Hans-Günther Strick arbeitete nach 1945 für den Verlag Sebastian Lux in Murnau. In dem von diesem herausgegebenen Band "Die Grossen der Welt - Tausend berühmte Männer und Frauen in Wort und Bild" veröffentlichte er auch ein Porträt von Ernst Jünger in Uniform. Es wäre von Interesse zu erfahren, ob Hans-Günther Strick Ernst Jünger persönlich getroffen hat hierfür und wann es entstand. Da Jünger Uniform trägt, wäre es nahe liegend, dass es zwischen 1939 und 1945 entstanden ist.

Abb. 2: Hans-Günther Strick - Ernst Jünger

1939 bis 1945 - Soldat an der West- und Ostfront


Abb. 3: H.-G. Strick - "Wir im Westen 1939 bis 1941"
Hans-Günther Strick wurde am 28. August 1939 - wie fast alle Mitarbeiter des damaligen Ludendorff-Verlages in München - zur Wehrmacht eingezogen.

(Einfügung:) Eine Leserin macht mit Zuschrift vom 25. Februar 2016 auf einen Dachbodenfund aufmerksam mit dem Titel: "Wir im Westen - Erinnerung der Verm. u. Kart.Abt. (mot.) 607 an den Feldzug im Westen 1939 - 1941. Zeichnungen und Text: Uffz. Hans-Günther Strick" (25). Und bei der Suche nach diesem Titel im Internet findet sich dieser zwar nicht, dafür aber gleich noch ein weiterer: "Hagsbacher, H.; Strick, Hans-Günther: Wir im Osten - Aus dem Russland-Feldzug der Verm.- u. Kart.-Abt. (Mot.) 607" (26). Die Leserin schreibt zu ersterem Titel:
Das Buch habe ich auf dem Dachboden eines älteren Herrn gefunden, der bei der Vermessungseinheit war.
Im Vorwort der erstgenannten Schrift heißt es:
Seit jenem Tage, da uns der Ruf des Führers zur Aufstellung der Abteilung in München versammelte, haben wir am Westwall und auf unserem Marsche durch Luxemburg, Frankreich, Belgien und bis zum Kanal Großes erlebt. Sooft wir künftig in diesem Hefte blättern, werden die Eindrücke jener Tage wieder lebendig werden und wir uns bewusst, dass wir sie niemals missen möchten. Dankbarer als im unmittelbaren Erleben werden wir uns dann auch jener erinnern, die damals um uns waren und mit denen zusammen wir Freude und Leid teilten: der Kameraden. Zwack
Auf der ersten Seite heißt es dann zum 28. August 1939 (s. Abb. 3):
Ausmarsch. So sah der 28. August uns laufen. Die Alfons-Schule München war das Ziel. Dort standen hilflos wir in hellen Haufen mit sehr beklemmendem Gefühl. Wir standen, standen, standen, standen Schlange, bis endlich jeder Krieger registriert und hatten Angst, reicht wohl so lange, was Mutti uns im Koffer einpapiert.
(Ende der Einfügung.) Als Soldat während des Zweiten Weltkrieges hat sich Hans-Günther Strick auch mit dem nachmaligen Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Richard Jäger, in einer russischen Bauernhütte auf du und du über die politische Entwicklung ausgesprochen, wie er in einem Zeitungsartikel 1958 berichtete (Volkswarte, 12.12.1958, S. 8; s. Abb.). Als Hitlergegner seit 1929 konnte er sich den scharfen Ton dieses Artikels im Jahr 1958 leisten. Dieser Ton wird sehr typisch sein für die Art von Geradlinigkeit des Hans-Günther Strick, der man auch eine gewisse Einseitigkeit nicht wird absprechen können.

 
Abb. 4: Hans Günther Strick, Volkswarte, 12.12.1958
Es spricht wenig Liebe aus diesem Artikel "Mal herhören, SA-Mann Jäger!" über einen ultramontanen Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages. Aber immerhin stellt er nicht nur ein interessantes Zeitzeugnis dar, sondern enthält auch einige wesentlichere Angaben zur Biographie von Hans-Günther Strick, aus denen man sich dann schon einiges zusammensetzen kann.

Abb. 5: Hans-Günther Strick - "Russisches Dorf" (Aquarell)
Während des Zweiten Weltkrieges werden auch die beiden von ihm überlieferten Aquarelle entstanden sein (siehe Abbildungen). 

Abb. 6: Hans-Günther Strick - Aquarell
Ebenso neuerdings bekannt gewordene Portrait-Skizzen russischer Kriegsgefangener *).

Abb. 7: September 1942 - "Im Russenrevier"

Abb. 8: September 1942 - "Im Russenrevier"
Nach 1945 arbeitete Hans-Günther Strick also zunächst, "um sein Leben zu fristen", in München als Maurer wie er 1958 in seinem Artikel über "SA-Mann Jäger" schrieb. 

Abb. 9: Lux Historische Reihe, 1956
Später fand er wieder Verlage, für die er arbeiten konnte. Im folgenden eine kleine Auswahl der Bücher, die er nach 1945 illustrierte. Mehr finden sich im Literaturverzeichnis.

Abb. 10: Lux historische Reihe, 1955
Strick hat auch Bucheinbände gezeichnet und nach dem Zweiten Weltkrieg für Jugendzeitschriften mehrseitige Bildergeschichten.

1952 - Das Tier im Menschen

Hans-Günther Strick war ein großer Tierliebhaber. Er hat auch in seinem Haus selbst zahlreiche Tiere gehalten. Liest man seine hübsche Schrift "Das Tier im Menschen" aus dem Jahr 1952, ist man fast geneigt, ihn den "Konrad Lorenz der Ludendorff-Bewegung" zu nennen. Diese Schrift erinnert ein wenig an die zeitgleichen populären Bücher von Konrad Lorenz, etwa an "Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Fischen". Auch Hans-Günther Strick geht in seiner Schrift sehr konsequent von der Evolutionstheorie aus. Er schreibt unter anderem (S. 10):
Wenn man vor Affengehegen steht, sollte man die Affen nicht auslachen. Das verstehen sie nämlich, sie lachen ja selbst sehr gern, nur fast lautlos und wiehern nicht so aufdringlich wie manche Menschen. Wenn man Affen freundlich anlacht und ruhig mit ihnen spricht, schließen sie sehr bald Freundschaft mit dem Menschen. Zärtlich ziehen sie die Menschenhand an sich, bekratzen sie, um kleine Hautschüppchen zu lösen, die sie so überaus gern fressen - das sogenannte "Lausen" der Affen, die stets ungezieferfrei sind -, belecken die Hand, schwätzen uns freundlich was vor und kreischen dann sehr erbärmlich, wenn man fortgehen muss. Wenn solch ein Affe uns dann als Zeichen besonderen Vertrauens das Hinterteil entgegenhält - der Mensch verbeugt sich nach vorn -, sich den Rücken und die Flanke kraulen lässt, dann zärtlich seinem Menschenfreund einen Leckerbissen gibt, ja ihm gar zwischen die Lippen schiebt, da kann man wohl dabei sehr nachdenklich werden.
Im weiteren kommt Strick auf den bis zu seinem Lebensende angesehenen Breslauer Anthropologen Hermann Klaatsch (1863-1916) (Wiki) zu sprechen. Ihm werden heute noch manche Forschungsleistungen zugesprochen, wozu allerdings nicht seine Theorie zur Evolution des anatomisch modernen Menschen zählt, die Strick hervorhebt. Nach dieser würde der anatomisch moderne Mensch nicht von einer "Übergangsstufe" wie dem Neandertaler oder einem dem Neandertaler ähnelnden Wesen abstammen, sondern "direkt" von sehr ursprünglichen Säugetierformen. Eine Theorie, die heute - mit Recht - ganz vergessen ist, die aber im Februar 1965 auch noch einmal von der Autorin Magda Duda in der Ludendorff-Zeitschrift "Mensch & Maß" aufgegriffen wurde parallel zu ihrem Bericht von einer Tagung katholischer Naturwissenschaftler. Wahrscheinlich hatte sie diese Theorie über Strick kennengelernt.

Strick meint dann, dass die Klaatsch-Theorie besonders gut zur Theorie der evolutiven Menschwerdung nach Mathilde Ludendorff passt und zitiert dazu die entsprechenden Passagen aus ihrem Werk. Im zweiten Teil der Schrift beschäftigt sich Strick dann mit der vielfältigen Welt der Einzeller und dem weiteren Gang der Evolution tierlichen Verhaltens (Brutliebe, Ruhezeiten, Spieltrieb, Herdentrieb, Leittiertrieb). Abschließend schreibt er über seine Ausarbeitung, dass er um ihrer Kürze willen
immer nur etwas andeuten und nichts wirklich überzeugend herausarbeiten konnte. Das werde ich später in Abhandlungen über Einzelgebiete nachholen. 

1956 - Ostertagung in Hasselborn im Taunus  


Abb. 11: Hans-Günther Strick und Oberst Walter Leon auf einer Oster-Geschichtstagung in Hasselborn/Taunus, 1956, im Hintergrund Frau Stötzer (aus Privatbesitz)
Von Hans-Günther Strick liegen uns sogar zwei Fotografien vor aus dem Jahr 1956 von einer Tagung der Ludendorff-Bewegung, über die in der Literatur nur ganz stichwortartig berichtet wird (Kopp, Geschichte der Ludendorff-Bewegung, Bd. 2, 2002, S. 141):
Der Verlag Hohe Warte hielt im Taunus die Ostertagung 1956 unter der Mitwirkung von Walter Löhde und Fritz Vater. Stoffgebiet: Europäische Geschichte von 1517 bis zur Gegenwart. Anmeldungen an Generalvertreter F. A. Stötzer.
Abb. 12: Hans-Günther Strick und Oberst Leon auf einer Oster-Geschichtstagung in Hasselborn/Taunus, 1956 (aus Privatbesitz)
1957 wurde die Wochenzeitung "Volkswarte" gegründet. 

1958 - "Das hat Herr Strick sehr gut gemacht"

Dort erschienen regelmäßig Karikaturen von Hans-Günther Strick. In diesen blieb er so scharf und bissig wie vor und nach 1933. Im folgenden nur ganz wenige Beispiele.

Abb. 13: Hans Günther Strick - 100 Jahre SPD - Karikatur - in: Volkswarte, 31.1.1958
Die Verchristlichung der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei", die heute ausgeprägter ist als jemals - heute darf es noch nicht einmal einen laizistischen Arbeitskreis innerhalb der SPD geben - hat Hans-Günther Strick schon im Jahr 1958 aufgespießt. In seinem Nachlass findet sich noch eine Zuschrift an Franz von Bebenburg, den Herausgeber der Zeitschrift, die angeregt wurde durch diese Karikatur.

Abb. 14: Brief von Josef Elbs in Ulm an Franz von Bebenburg, 1.2.1958
Der Schmied und Eisenbahner Josef Elbs (1878-mind. 1958) aus Ulm, der in seiner Jugend als Sozialdemokrat um die 12-stündige Arbeitszeit gekämpft hat, erinnerte sich angesichts dieser Karikatur als 82-Jähriger an seinen Kampf um bessere Arbeitsbedingungen vor dem Ersten Weltkrieg und an seine ehrenamtliche Tätigkeit in freireligiösen Vereinigungen in den 1920er Jahren. Er lud auch schon in dieser Zeit den späteren Autor der Ludendorff-Bewegung, Konstantin Wieland, zu kirchen- und christentumskritischen Vorträgen nach Ulm ein. 1930 mit etwa 52 Jahren suchte er - nach seinen eigenen Worten - "was Besseres" und schrieb
an Frau Dr. Mathilde Ludendorff, die schrieb mir einen sehr schönen Brief und verehrte mir das Buch Unsterblichkeitswille. Im Jahr 31 trat ich in den Tannenbergbund und zum Deutschvolk.
Im Rahmen des ersteren hielt er dann nach seinem Brief zahlreiche Vorträge gegen den drohenden Zweiten Weltkrieg. Seit dieser Zeit war er - offenbar bis wenige Jahre vor 1958 - Ordner, das heißt Veranstalter der Vorträge der Ludendorff-Bewegung in Ulm. Seitdem er diese Tätigkeit nicht mehr ausüben könne, würden in Ulm auch keine Veranstaltungen mehr stattfinden ("alles tot"). 
  
Abb. 15: Brief von Josef Elbs in Ulm an Franz von Bebenburg, 1.2.1958
Soweit übersehbar, ist Franz von Bebenburg auf diesen schönen Vorschlag des 82-jährigen Josef Elbs, nämlich Bildpostkarten von dieser außerordentlich treffenden Karikatur zu drucken, nicht eingegangen. Laut erhalten gebliebener Honorarrechnungen aus dem Jahr 1960 hat Hans-Günther Strick für jede Karikatur 25 Deutsche Mark erhalten.

Abb. 16: Hans Günther Strick - Karikatur auf CDU/CSU - in: Volkswarte, 14.3.1958
Ebenso hat Strick schon im Jahr 1958 das Verhältnis zwischen katholischer-süddeutscher CSU und protestantischer, norddeutscher CDU treffend auf den Punkt gebracht. Auch hier sind Aktualitätsbezüge zu heute unübersehbar ...

Im April 1958 erscheint in der "Volkswarte" ein Aufsatz von Hans-Günther Strick mit dem Titel "Stammt der Mensch vom Menschenaffen ab?" 

Am 12. Juni 1958 schreibt Hans-Günther Strick in einem Brief an seinen Verleger Franz von Bebenburg unter anderem:
Sie wissen doch genau, dass meine schriftstellerische Tätigkeit doch gegen meinen Willen nur noch eine gelegentliche, ganz seltene ist. Ich habe diesen Aufsatz "Stammt der Mensch ..." nur geschrieben, weil es sein musste. Aus der Werbung im "Quell" für die "Volkswarte" könnte aber ein Leser, der die "Volkswarte" nicht kennt, durchaus entnehmen, ich sei schriftstellerischer Mitarbeiter. Ich bin aber nur zeichnerischer Mitarbeiter, also in sehr begrenztem Rahmen, eine andre Möglichkeit des Einsatzes habe ich ja nicht.
Welchen Hintergrund diese Sätze haben, ist zunächst nicht vollständig ersichtlich. Womöglich sind aber in früheren Monaten von Hans-Günther Strick eingereichte Aufsätze aus hier nicht deutlich werdenden Gründen nicht angenommen worden.  

Stricks Nachlass in den USA

(Ergänzung vom 26.3.2016:)

Abb. 17: Dankeskarte Mathilde Ludendorffs an das Ehepaar Strick in München, 3. Januar 1959
In dem Strick-Nachlass finden sich auch zwei Dankeskarten Mathilde Ludendorffs an das Ehepaar Strick vom 3. Januar 1959 und vom 5. Oktober 1960. Zu der erstgenannten Karte heißt es von Verkäuferseite:
This card was found among some papers that were in the possession of the German Cartoonist, Han Gunther Von Strick.
Es wird außerdem auch eine Ausgabe des Buches "Erich Ludendorff - Sein Wesen und Schaffen" (1938) aus dem Besitz von Hans-Günther Strick angeboten, dem die zweite genannte Dankeskarte von Mathilde Ludendorff beiliegt:
Mathilde Ludendorff’s signature is on a card in an envelope addressed to Strick neatly laid in at the title page. Van Hans Gutner Strik’s signature is in green pencil on the 2nd blank front endpage.

1959 - Zum Nationalverband deutscher Juden

Im November 1959 macht Strick in einer Karikatur auf den vielleicht nicht uninteressanten Sachverhalt aufmerksam, dass der "Nationalverband der deutschen Juden" 1933 offenbar zur Wahl Adolf Hitlers als Reichskanzler aufgerufen hat.

Abb. 18: Hans Günther Strick - Antisemitische Karikatur - Volkswarte, 13.11.1959
Es wäre noch einmal zu überprüfen, ob das stimmt. Ebenso macht er darauf aufmerksam, dass die NSDAP von jüdischen Bankhäusern in New York zwischen 1930 und 1933 sehr große Summen erhalten hat für ihre Wahlwerbung, die wohl größtenteils verantwortlich sein werden für die Wahlerfolge seit 1930 wie das verschiedene damalige Politiker auch angedeutet haben (Brüning, Severing) und wie das bis heute von kritischen Autoren untersucht wird (siehe etwa Karlheinz Deschner "Der Moloch" und andere).

1960 - Pralinen für Mathilde Ludendorff


Abb. 19: Dankeskarte Mathilde Ludendorffs an das Ehepaar Strick vom 5. Oktober 1960
Der zweiten Dankeskarte ist zu entnehmen, dass das Ehepaar Strick Mathilde Ludendorff zum 83. Geburtstag am 4. Oktober 1960 Pralinen schenkte. Weiterhin ist den Briefumschlägen zu entnehmen, dass das Ehepaar Strick in München unter derselben Adresse wohnte, in der sich seit 1933 die Verlagsräume des Ludendorff-Verlages, nach 1945 des Verlages Hohe Warte befanden.

Abb. 20: Malta muss fallen, 1960

1961 - Stellungnahme zum Streit zwischen Walter Löhde und Franz von Bebenburg

1961, als sein Schwiegervater Walter Löhde, der "Voltaire der Ludendorff-Bewegung", in Uneinigkeit geriet mit beider Verleger Franz von Bebenburg, stellte sich Hans-Günther Strick auf die Seite von Franz von Bebenburg und stellte in einem Leserbrief viele Vorgänge im Leben Walter Löhdes und in seiner Zusammenarbeit mit Mathilde Ludendorff und anderen Mitarbeitern klar. Es war nicht nur ein schönes Bild, das er dabei von seinem Schwiegervater zeichnete. Das wäre an dieser Stelle noch einmal genauer zu referieren.

Wie es um den Nachlass von Hans-Günther Strick bestellt ist, ob er - etwa - von einem der beiden Ludendorff-Archive (des Ludendorff-Gedenkstätte e.V. oder des Bundes für Gotterkenntnis), bzw. ihrer vormaligen Vorsitzenden gesichert worden ist, ist einstweilen nicht bekannt. Solange nichts genaues bekannt ist, wird es sinnvoll sein, davon auszugehen, dass dieser Nachlass und der darin enthaltene Briefwechsel mit Erich und Mathilde Ludendorff nicht erhalten und gesichert ist. Die Tatsache, dass Nachlass-Stücke von Hans-Günther Strick auf Ebay zum Verkauf kommen, scheint aufzuzeigen, dass - zumindest - Teile des Nachlasses in alle Welt verstreut sind. Auch bezüglich dieser Dinge richten sich wieder Fragen an die genannten Ludendorff-Archive, ihre vormaligen Vorsitzenden und deren Erben, die Dinge geerbt haben könnten, die eigentlich den genannten Ludendorff-Archiven zur Verfügung stehen sollten. Denn dazu wurden sie testamentarisch vorgesehen von Erich und Mathilde Ludendorff.

Abb. 21: Aufstand in Hellas 

1964

Vier Jahre vor Hans-Günther Strick, also 1964, war seine Frau Elly Strick gestorben. Sie war eine Tochter (?) des Autors Walther Löhde und hatte nach dem Tod von Ilse Behrens (1960) bis zu ihrem eigenen Tod die Schriftleitung der Jugend-Zeitschrift "Füllhorn" übernommen. Diese hat dann bis zu seinem eigenen Tod ihr Mann Hans-Günther Strick fortgeführt.

/Dieser Beitrag wurde zuerst veröffentlicht am 8.11.2015, 
er wird voraussichtlich auch weiter zu aktualisieren sein./
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*) In der Verkaufsbeschreibung zur Zeichnung "Im Russenrevier" heißt es (Ebay, November 2015):
Zeichnung / Bleistift, mit Deckweiß gehöht, auf orangefarbenem Papier, 1942. Von Hans Günther Strick. 28,7 x 19,5 cm (Darstellung / Blatt).
Unten mittig in Bleistift signiert, datiert und betitelt: "HG. Strick / im Russenrevier / 9. 42". - Im 2. Weltkrieg wurden als "Russenreviere" Krankenlager (Mauthausen, Österreich) oder Quartiere russischer Kriegsgefangener und Zwangsarbeiter (Gelsenkirchen-Hassel) bezeichnet. - Papier stärker gebräunt und leicht fingerspurig. Verso Reste einer ehemaligen Montierung. Noch gut erhalten.
Hans Günther Strick (*um 1890 [sic!] in Schlesien - 1968). Deutscher Zeichner und Karikaturist. 1929-60 als Karikaturist und Illustrator der Ludendorff-Bewegung tätig. 1933 wegen seiner Hitler-Karikaturen von SA-Männern schwer misshandelt. Im 2. Weltkrieg als Soldat in Russland.
1940er Jahre, Handzeichnungen, Kriegsgefangene, Porträt / Portrait, Russe / Russen, Zwangsarbeit & Zwangsarbeiter, Zweiter Weltkrieg
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  1. Bebenburg, Franz Karg von: Zum Tode Hans Günther Strick's. Worte zu seiner Totenfeier. In: Mensch & Maß, 8. Jg., Folge 8, 23.4.1968, S. 374-378
  2. Klapproth, E.: Besuch bei Hans-Günther Strick und seinem Kautz. In: Mensch und Maß, Folge 18, 23.9.1968, S. 862f
  3. Strick, Hans-Günther; Rehwaldt, Hermann: Mit spitzer Feder und grimmigem Humor. Karikaturen aus der Zeitung Vor'm Volksgericht 1932-1933. Verlag Hohe Warte, Pähl 1983 (30 S.)
  4. Strick, Hans-Günther: Dideldumdei. Ein lustiges Tiergeschichtenbuch für unsere Kleinen. Ludendorffs Verlag, München 1940 (24 S.)
  5. Wir im Westen. Erinnerung der Verm. u. Kart.Abt. (mot.) 607 an den Feldzug im Westen 1939 - 1941. Zeichnungen und Text: Uffz. Hans-Günther Strick. Druck und Herstellung: Druckereizug Vermessungs- und Kartenabteilung (mot.) 607, ohne Ort und Jahr [vermutlich München 1941]
  6. Hagsbacher, H.; Strick, Hans-Günther: Wir im Osten. Aus dem Russland-Feldzug der Verm.- u. Kart.-Abt. (Mot.) 607 [o.O.]. Druckereizug der Motorisierten Vermessungs- und Karten-Abteilung 607 der Wehrmacht, [ca. 1943] (92 S), http://tkb.bookmaps.org/w/i/wir_37.html
  7. Strick, Hans-Günther: Das Tier im Menschen. Ein Vortrag. Verlag Hohe Warte, Franz von Bebenburg, Pähl 1952 (35 S.) 

Illustrationen

  1. Seeger, Ernst: Das Deutsche Geschichtsbilderbuch für junge und alte Deutschgläubige. Mit Bildern von Hans Günther Strick. Teutoburg-Verlag, Marbach 1935 (110 S.)
  2. Hoffmann, Fritz Hugo (Hrsg.): Deutsche Volksmärchen, Fabeln und Schwänke. Mit Bildern von Hans Günther Strick. Ludendorffs Verlag, München 1935 (104 S.) [Im Anhang Erläuterungen und Bewertungen aller Märchen von Fritz Hugo Hoffmann]
  3. Evard, Lucie; Strick, Hans-Günther (Zeichnungen): Die Ente Wulle und ihre wundersamen Erlebnisse. Eine Tiergeschichte. Ludendorffs Verlag, München 1935 (36 S.)
  4. v. Kemnitz, Hanno: Der Pfaffenstrick. Satirische Gedichte vom Mittelalter bis zur Neuzeit mit Karikaturen von Hans Günther Strick. Zusammengestellt von Hanno v. Kemnitz. Ludendorffs Verlag, München 1937 (95 S.)
  5. Strick, Ella/Elly (Bildzeichnungen): Große Frauen der Weltgeschichte. Sebastian Lux, Murnau 1950; Kaiser 1999 (510 S.)
  6. Angermayer, Erwin, Baldus, Alexander; Strick, Elly (Bildniszeichnungen) u.a.: Große Frauen der Weltgeschichte. Tausend berühmte Frauen in Wort und Bild. R. Löwit Verlag o. J. (510 S.) (siehe auch: a)
  7. Strick, Ella: Grosse Frauen der Weltgeschichte. Tausend Biographien in Wort und Bild.  Heinrich Kapp Verlag, Bensheim o.J. (1980) (510 S.)
  8. Vater, Fritz; Strick, Hans-Günther: Weking. Die Saga vom Heldenkampf um Niedersachsen. Hohe Warte, Pähl 1954 (336 S.)
  9. Zierer, Otto; Strick, Hans-Günther: Priester und Magier. Die Geschichte Babylons und des Volkes Israel. Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1956 (64 S.) [Lux historische Reihe, Bd. 2]
  10. Zierer, Otto; Strick, Hans-Günther: Götter und Helden aus der Zeit der frühen Wandervölker. Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1956 (64 S.) [Lux historische Reihe, Bd. 3]
  11. Zierer, Otto; Strick, Hans-Günther: Die Griechen. Der Beginn der abendländischen Geschichte. Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1956 (64 S.) [Lux historische Reihe, Bd. 4]
  12. Zierer, Otto; Strick, Hans-Günther: Perserkriege. Der Freiheitskampf der Griechen. Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1956 (64 S.) [Lux historische Reihe, Bd. 5]
  13. Zierer, Otto; Strick, Hans-Günther: Die Tempel Athens. Das goldene Zeitalter des Perikles. Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1956 (64 S.) [Lux historische Reihe, Bd. 6]
  14. Zierer, Otto; Strick, Hans-Günther: Der Alexanderzug. Das Weltreich Alexanders des Grossen. Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1955 (64 S.) [Lux historische Reihe, Bd. 7]
  15. Zierer, Otto; Strick, Hans-Günther: Pyrrhus der Abenteurer. Die Gründung des Römerreiches. Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1955 (64 S.) [Lux historische Reihe, Bd. 8]
  16. Zierer, Otto; Strick, Hans-Günther: Hannibal. Der Feldherr Karthagos. Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1955 (64 S.) [Lux historische Reihe, Bd. 9]
  17. Zierer, Otto; Strick, Hans-Günther: Marius und Sulla. Revolutionäre der römischen Republik. Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1955 (64 S.) [Lux historische Reihe, Bd. 11]
  18. Zierer, Otto; Strick, Hans-Günther: Kaiser ohne Krone. Das Zeitalter des Gajus Julius Cäsar. Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1955 (64 S.) [Lux historische Reihe, Bd. 12]
  19. Zierer, Otto; Strick, Hans-Günther: Die ersten Christen. Das Zeitalter der Kaiser Tiberius, Claudio, Nero. Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1956 (64 S.) [Lux historische Reihe, Bd. 14]
  20. Zierer, Otto; Strick, Hans-Günther: Hadrian und Marc Aurel - Philosophen auf dem römischen Kaiserthron. Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1956 (64 S.) [Lux historische Reihe, Bd. 15]
  21. Zierer, Otto; Strick, Hans-Günther: Germanenzüge. Römer und Germanen bis zum Einfall der Hunnen. Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1956 (64 S.) [Lux historische Reihe, Bd. 17]
  22. Zierer, Otto; Strick, Hans-Günther: Die Hunnenschlacht. Fremde Völker im Kampf um Rom. Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1956 (64 S.) [Lux historische Reihe, Bd. 18]
  23. Zierer, Otto; Strick, Hans-Günther: Die Mönche von Monte Cassino. Bilder aus dem Reiche Theoderichs des Grossen Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1956 (64 S.) [Lux historische Reihe, Bd. 19]
  24. Strick, Hans-Günther: Historisches Lexikon. Von der Vorzeit bis zur Gegenwart. Lux, Murnau, München, Innsbruck, Olten 1957 (680 S.) 
  25. Strick, Hans-Günther: Die Großen der Welt. Tausend berühmte Männer und Frauen in Wort und Bild. Sebastian Lux, Murnau, München u.a. o.J. (1949, 1965), S. 225
  26. Strick, Hans-Günther: Große Männer der Weltgeschichte. 1000 Biographien in Wort und Bild. Löwit, 1977 (512 S.)
  27. Menz, H., W. Kinnigkeit u.v.a.: Grosse Männer der Weltgeschichte. Tausend Biographien in Wort und Bild. Neuer Kaiser Verlag, Klagenfurt 1987, 1988. Mit zahlreichen Bildniszeichnungen von Hans-Günther Strick (512 S.)
  28. Wolick, Peter (d. i. Wilhelm Wolfgang Bröll); Strick, Hans-Günther: Barb. Die Geschichte eines außergewöhnlichen Mädchens. Engelbert-Verlag, 1958 (93 S.), 1961 (3. Aufl.) 
  29. Bund für Gotterkenntnis (L): Deutsche Sippenfeiern - Wege zu ihrer Gestaltung. Mit Noten und Buchschmuck von Hans-Günther Strick. Verlag Hohe Warte, Pähl 1959 (184 S.)
  30. Kaufmann, Franz K.: Aufstand in Hellas. Eine geschichtliche Erzählung. Illustrationen von Hans Günther Strick. Engelbert-Verlag, Balve 1960 (2. Aufl.)
  31. Kaufmann, Franz K.: Malta muss fallen. Eine historische Erzählung. Illustrationen von Hans Günther Strick. Engelbert-Verl., Franz Kurowski, Balve 1960 (2. Aufl., 140 S.)
  32. Thimm, Gerhard; Strick, Hans-Günther: Eines Abends war der Mond geschminkt. Ilmgau Verlag, Pfaffenhofen 1962 (159 S.)
  33. von Bebenburg, Franz Karg: Prof. Dr. Hans F. K. Günther gestorben. (1891-1968) In: Mensch und Maß, Folge 20, 23.10.1968, S. 945-948
  34. Wilhelmine Torke, Hans-Günther Strick: Gute Freunde. Ein Tierbuch. Pestalozzi-Verlag, 1978 (8 S.) 
  35. Wimbauer, Tobias: Jünger-Portraits #29, 28. April 2010, https://wimbauer.wordpress.com/2010/04/28/junger-portraits-29/
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